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TECHNOLOGIE · 26. MARCH 2024

Wirtschaftlichkeit und Effizienz moderner Wärmepumpen

Die Wärmepumpe ist das politisch beworbene Heizsystem unserer Zeit. Die technische Realität ist nuancierter — und in manchen Konstellationen ernüchternd. Eine kurze Tour durch die Zahlen.

Das Konzept ist alt — und gut

Wärmepumpen entziehen ihrem Reservoir (meist der Außenluft) thermische Energie und heben das Temperaturniveau über Kompression an. Das Verfahren ist rund 190 Jahre alt und findet sich in jedem Kühlschrank. Heute haben Wärmepumpen einen physikalisch hohen Reifegrad — sie sind exzellent bei niedrigen Temperaturhüben.

Das Problem mit Bestandsgebäuden

Eine typische Wärmepumpe liefert aus 1 kWh Strom etwa 2,8 kWh Wärme — fast magisch. Aber die Zahl gilt unter Bedingungen, die viele Gebäude nicht erfüllen. Sie setzt voraus, dass eine Vorlauftemperatur von rund 35 °C ausreicht — also gut gedämmt wird und großflächige Niedertemperatur-Heizsysteme verbaut sind.

Nun zur Realität in vielen Bestandsgebäuden: hier braucht das Heizsystem nicht 35 °C, sondern 50 °C oder mehr im Vorlauf. Die Wärmepumpe allein schafft das nicht — der Restbetrag (in unserem Beispiel 15 °C) muss von einem elektrischen Heizstab gestellt werden. Heizstäbe arbeiten praktisch 1:1 — 90 % oder mehr des eingesetzten Stroms werden als Wärme abgegeben, aber eben ohne den Multiplikator-Effekt.

Was das mit der Wirtschaftlichkeit macht

Aus dem schönen Verhältnis 2,8 kWh Wärme pro 1 kWh Strom wird in dieser Konstellation schnell ein Verhältnis von unter 1,2. Damit ist die Wärmepumpe ökonomisch nicht mehr weit von einem klassischen Elektroboiler entfernt — bei deutlich höheren Investitionskosten.

Die Fragen, die Sie vor dem Einbau stellen sollten

  • Wie viel Wärme braucht das Gebäude wirklich?
  • Bei welcher Vorlauftemperatur?
  • Wie hoch sind unsere realen Stromkosten?
  • Wie lange laufen die staatlichen Zuschüsse, mit denen die Wirtschaftlichkeit auf dem Papier funktioniert?

Letzteren Punkt unterschätzen viele: Lassen Sie sich die Wirtschaftlichkeit zusätzlich ohne die Subvention rechnen. Subventionen können schneller auslaufen, als der Heizungsbauer Sie warnt.

Die Alternative auf dem Tisch

HEATBLOX — unser Produkt aus Hochleistungs-Computing plus Abwärmenutzung — ist in vielen Bestandskonstellationen die wirtschaftlich tragfähigere Alternative, gerade dort, wo die Wärmepumpe rechnerisch ins Hintertreffen gerät. Wir rechnen das gerne gemeinsam mit Ihnen durch.

Diskussion erwünscht — auch und gerade, wenn Sie anderer Meinung sind.

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